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Das besondere elektronische Behördenpostfach (beBPo) erleichtert die Gerichtskommunikation der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW)

Pressemitteilung   •   Mär 29, 2019 10:46 CET

Bild: BGHW Direktion Bonn - mit freundlicher Genehmigung der BGHW

Mitarbeiterfreundliche Lösung durch Technologie-Partnerschaft von EITCO und procilon

Leipzig, 29. März 2019 – Beschäftigte der BGHW, die Akten und Dokumente mit Gerichten und Justizbehörden digital und rechtsverbindlich austauschen müssen, können dafür nun bequem ihre vorhandene Arbeitsumgebung nutzen. Möglich wurde dies durch die vollständige Integration von procilon Technologie für den elektronischen Rechtsverkehr in das Dokumentenmanagementsystem (SIGUV DMS) der BGHW. Neben dem Versenden und Empfangen elektronischer Gerichtspost wird die Abfrage adressierbarer elektronischer Gerichts- und Verwaltungspostfächer ermöglicht. Die European IT Consultancy EITCO GmbH aus Berlin hat als Dienstleister für die BGHW diese Integrationslösung geschaffen.

Herr B. Haußmann (BGHW) erläutert die Motivation für das Projekt: „ Als Körperschaft des öffentlichen Rechts können wir seit dem 24. Oktober 2018 sichere Übertragungswege über das besondere elektronische Behördenpostfach (beBPo) nutzen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für einen vollständig digitalisierten Dokumentenaustausch mit der Justiz und anderen Verwaltungsbehörden. Um diesen Übertragungsweg einfach nutzen zu können war es uns wichtig, eine möglichst benutzerfreundliche Lösung zur Verfügung zu stellen die die Einarbeitung in eine weitere IT-Lösung vermeidet. Mit einer Implementierung in das vorhandene Dokumentenmanagementsystem (SIGUV DMS) durch die Unternehmen EITCO und procilon ist dies erfolgreich gelungen. Damit wird der elektronischen Rechtsverkehr so einfach wie E-Mail.“

Herr J. Becker von EITCO ergänzt: „Durch unsere Entwickler konnten die procilon-Lösungen derart integriert werden, dass die Sachbearbeitung über die gewohnten Benutzeroberflächen von SIGUV DMS Dokumente, Akten und Aktenbestandteile an die Gerichts- und Verwaltungspostfächer versenden können. Im beBPo eingehende elektronische Gerichtspost wird automatisch als Posteingang in SIGUV DMS importiert. Neben einer möglichst guten Benutzerfreundlichkeit ging es uns vor allem darum eine rechtskonforme Lösung zu schaffen. Dafür kommen im elektronischen Rechtsverkehr nur sogenannte ‚zugelassene Drittprodukte‘ in Frage. Auf der einen Seite erfüllen procilon-Produkte diese Anforderung und auf der anderen Seite waren wir von den vielfältigen Integrationsmöglichkeiten auch zukünftige Entwicklungen überzeugt.“

„Neben dem berechtigten Wunsch rechtskonform zu arbeiten, stellen wir fest, dass bei immer mehr Institutionen und Unternehmen die Informationssicherheit zu einem kritischen Erfolgsfaktor wird. Durch die Kombination von Sicherheit mit einer leichten, schnellen und benutzerfreundlichen Handhabung wird aus unserer Sicht ein Optimum erreicht. Dies ist uns im Zusammenspiel mit EITCO für die BGHW gelungen. Dadurch sind unsere Technologiekomponenten proDESK Framework und proGOV zwar für die einzelnen BGHW-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht zu erkennen, aber darin liegt ja gerade der Vorteil“ ergänzt der Projektverantwortliche von procilon Marco Fischer.

Die procilon Lösungen proGOV und proDESK Framework fungieren im Rahmen der Gerichts-Kommunikation zum Einen als zentrale Plattform zur Nachrichtenver- und entschlüsselung. Zum Anderen übernimmt sie Aufgaben zum Integritätsschutz, das heißt die Anbringung und Prüfung elektronischer Signaturen sowie die Verarbeitung und interne Verteilung von empfangenen Nachrichten. 

Die Unternehmen der procilon Gruppe haben sich seit mehr als 15 Jahren auf die Entwicklung kryptologischer Software sowie die strategische Beratung zu Informationssicherheit und Datenschutz spezialisiert.

Heute haben mehr als 1400 Unternehmen, Organisationen und Behörden vorbeugende technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz vor Datenmissbrauch und –verlust mit procilon Unterstützung ergriffen.

Sowohl die Software-Entwicklung als auch die Beratungstätigkeit durch Datenschutz- und IT-Sicherheits-Spezialisten orientieren sich dabei eng an nationalen und internationalen Standards und rechtlichen Vorgaben. Dies belegen zahlreiche Produkt- und Beraterzertifizierungen. Anwender werden damit in die Lage versetzt, elektronische Identitäten effektiv anzuwenden, elektronische Kommunikation vertrauenswürdig zu gestalten und wichtige Daten sicher und rechtskonform aufzubewahren.

Geleitet vom Grundsatz Informationssicherheit als Ganzes zu betrachten, ist durch Aktualität und Praxisnähe ein einzigartiges Lösungsangebot entstanden, das durch die Verbindung von Recht und Technik leistungsfähige Standardsoftware 'Made in Germany' genauso beinhaltet, wie die Planung und Umsetzung innovativer Individuallösungen.

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